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News | 06.05.2014 | 11:08

Lehrfahrt der Klasse 3 B BFS MT nach Linz-Steyr-Wels

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Am 8. 4. 2014 fuhren wir von Bruneck aus in Begleitung von Penz Albin und Mair Christian nach Oberösterreich. Die Fahrt dauerte mit Pausen fünf Stunden und als wir in Linz ankamen, stärkten wir uns in einem Landgasthaus am Rande der Stadt. Anschließend besichtigten wir das Stahlwerk Voest-Alpine. Ein Schüler drückt das folgendermaßen aus: „ Wir hatten das Glück, dass größte Stahlwerk Österreichs, die Voest-Alpine, genau unter die Lupe zu nehmen. Dort bekamen wir den größten Hochofen Europas zu Gesicht. Er war gigantisch! Außerdem gehörten wir zu den wenigen Glücklichen, die bei einem Abstich live dabei sein durften. Wir sahen uns in die Gesichter und unsere Augen strahlten aufgrund des flackenden Abstichs.“ Es ging dann die Fahrt mit dem Besucherbus weiter und die Schüler erfuhren äußerst spannende Einzelheiten des Stahlwerks.  Der Donauhafen, die Schweißanlagen, die Walzwerke, die großen Transportfahrzeuge für Brammen, die Eisenerzberge, die riesige Eisenbahnstrecke mit 160 Kilometern (länger, wie das Schienennetz im Bundesland Vorarlberg) haben den Schülern einen Einblick in das Werk gegeben. Die Führung verlief dann weiter im Gebäude mit dem Namen „Stahlwelten“. Dort wurden die Schüler über die Geschichte der Eisen- und Stahlherstellung wie auch über die Geschichte der Voest informiert. Es wurden auch verschiedene Stahlsorten und ihre hergestellten Produkte, wie Autoteile, mondernste Weichen für Hochgeschwindigkeitszüge und Teile für die Luft- und Raumfahrt ausgestellt, gezeigt und erklärt. Die drei Stunden dauernde Führung war für viele Schüler ein Hit und die Führung wurde von einer Frau gemacht, die es mit ihnen sehr gut verstand.
Anschließend checkten die Schüler in der Jugendherberge in Steyr ein und fuhren dann zum Gallhuberhof in Dietach bei Steyr, der ein Bauerntechnik-Museum beherbergt. Anfangs bekamen die Schüler ein Abendessen in der Hofschenke, danach zeigte der Besitzer des Hofes sein Museum. Er erklärte den Schülern, wie sich die Landtechnik entwickelt hat. Es gab alte Traktoren, Motorräder, Autos, Mähmaschinen, Kutschen, Handwerksgegenstände, Möbelstücke und sonstige gebräuchliche Gegenstände des bäuerlichen Wohnalltags und der bäuerlichen Tradition. Großes Interesse unter anderem rief der sowjetische Kirovetstraktor mit einem Eigengewicht von 15 Tonnen hervor.
Nach dem Frühstück am nächsten Tag besuchten wir das Stift Sankt Florian, was durch ihre Architektur, seine Größe und seine künstlerische Gestaltung beeindruckte.
Danach ging die Fahrt weiter nach Wels zu den Reformwerken. Es wurde den Schülern ein Einblick in die Herstellung von modernen landwirtschaftlichen Maschinen gegeben. Sie sahen verschiedenste Metallverarbeitungsmaschinen und die Führung durch das Werk dauerte zweieinhalb Stunden und anschließend bekamen die Schüler auch die Möglichkeit in der Werkskantine ein günstiges Essen zu bekommen.
Anschließend erfolgte die Heimfahrt.

 


(TA)