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Schulordnung

des Berufsbildungszentrums Bruneck

genehmigt in der Plenarkonferenz vom 13. Juni 2008

Die Berufsbildungszentrum ist ein Ort des Lernens, aber auch Ort der Begegnung zwischen unterschiedlichen Menschen, Schülerinnen und Schülern, unterrichtendem und nicht unterrichtendem Personal. Unsere Schule bietet eine fundierte berufliche Ausbildung auf der Grundlage allgemeiner und individualisierter Bildungsziele. In einem angenehmen Arbeitsklima werden Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und der Wissenshorizont erweitert. Zudem werden die Jugendlichen in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung begleitet. Um diese Zielsetzungen bestmöglich zu erreichen, gibt die Schulordnung den Rahmen vor.

Allgemeines Verhalten

  • Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft verhalten sich in und außerhalb der Schule angemessen, um weder dem eigenen noch dem Ansehen der Schule zu schaden. Ein höfliches Benehmen beeinflusst die Stimmung. Der gegenseitige Gruß gehört zum guten Ton.

Verantwortung

  • Jeder trägt selbst die Verantwortung für sein Verhalten. Durch gegenseitige Achtung, Ehrlichkeit und Rücksichtnahme schaffen wir ein gutes Arbeitsklima. Gewalt in welcher Form auch immer wird nicht toleriert, ebenso nicht die Verbreitung von Medien und Abbildungen, welche die Würde des Menschen verletzen.

Ordnung und Sauberkeit

  • Zur Ordnung und Sauberkeit in den Klassen, Spezialräumen, Toiletten, Gängen sowie auf dem Schulgelände tragen alle bei. Die Schule ist auch der Spiegel unserer Gemeinschaft!

Unterricht und Pausen

  • Die Schülerinnen und Schüler begeben sich 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn in die Klassenräume, damit der Unterricht pünktlich beginnen kann. Während der Unterrichtszeit wird das Schulgelände nicht verlassen. In den Pausen begeben sich alle in den ausgewiesenen Pausenhof. Während der Mittagspause werden die Jugendlichen nicht beaufsichtigt und verlassen deshalb das Schulgebäude.

Raumordnungen

  • Die von den Fachgruppen erstellten Raumordnungen sind einzuhalten. Selbstverständlich tragen wir in den Werkstätten die vorgesehene Berufsbekleidung und beachten die Sicherheitsbestimmungen.

Verhaltensregeln in der Klasse

  • Der Klassenrat vereinbart verbindliche Verhaltensregeln für das Unterrichtsgeschehen.

Schwänzen

  • Nicht nur durch Schwänzen, sondern auch durch häufiges Stören kann man Unterricht selbst "versäumen" oder bewirken, dass ihn Mitschüler "versäumen". Der Klassenrat kann beschließen, dass schuldhaft versäumter Unterricht - nach vorheriger Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten - nachgeholt werden muss.

Mitteilungsheft

  • Das Mitteilungsheft ist ein offizielles Dokument, um den Informationsaustausch zwischen Schule, Elternhaus und Arbeitstätte herzustellen. Es wird deshalb regelmäßig und gewissenhaft von den Adressaten kontrolliert.

Unfall- und Schadensmeldungen

  • Unfälle und Schäden jeglicher Art werden aus versicherungstechnischen Gründen unverzüglich im Sekretariat gemeldet.

Schuleinrichtung und Wertgegenstände

  • Die Schuleinrichtung und die Lehrmittel sind Allgemeingut. Jede/r ist verpflichtet dieselben mit größter Sorgfalt zu behandeln. Mutwillig verursachte Schäden müssen vom Verursacher ersetzt werden. Für das Abhandenkommen von Geld und persönlichen Wertgegenständen kann die Schule keine Haftung übernehmen.

Rauchverbot

  • Das Rauchen ist auf dem ausgewiesenen Schulgelände strikt untersagt (LG vom 03.07.2006, Nr. 6 und Durchführungsbestimmungen Nr. 33/2007). Wer gegen das Rauchverbot verstößt, wird das erste Mal verwarnt, bei Wiederholung des Verstoßes werden die im Gesetz vorgesehenen Geldstrafen verhängt.

Suchtmittel

  • Es ist allen untersagt, alkoholische Getränke und andere Suchtmittel in die Schule mitzubringen oder dort zu konsumieren. Dies gilt auch für alle schulbegleitenden und außerschulischen Veranstaltungen.

Mobiltelefone u. ä.

  • Das Benutzen von Mobiltelefonen sowie persönlichen Audio- und Videogeräten im Unterricht ist nicht gestattet. Zuwiderhandelnden wird das Gerät abgenommen und vom Direktor wieder ausgehändigt. Im Wiederholungsfall muss das Gerät von den Erziehungsberechtigten in der Direktion abgeholt werden.

Was geschieht, wenn gegen die Schulordnung verstoßen wird?

  • In Konfliktfällen, die im Zusammenhang mit dieser Schulordnung oder anderen für die Schule geltenden Rechtsvorschriften stehen, wird zuerst in einem klärenden Gespräch zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und gegebenenfalls anderen Beteiligten oder Betroffenen der Sachverhalt festgestellt.

Liegt ein Verstoß vor, wird versucht, das Fehlverhalten bewusst zu machen und eine Verhaltensänderung zu erreichen. Dabei kann eine mündliche Ermahnung bzw. eine Eintragung in das Klassenbuch und in das Mitteilungsheft erfolgen.

Zusätzlich können Schülerinnen und Schüler auf Beschluss des Klassenrates mit sozialen Aufgaben beauftragt werden, die der gesamten Schulgemeinschaft zugute kommen und unter Anleitung bzw. Aufsicht geleistet werden.

Bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen werden die einschlägigen Disziplinarmaßnahmen angewandt, welche vom zeitweiligen Ausschluss bis zum endgültigen Verweis von der Schule reichen (siehe DLH vom 22.12.1994, Nr. 63).

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